
Seit dem 3. August bin ich für drei Wochen in Oregon, mit einem Dokumentenscanner im Gepäck. Die Reise gehört zum Teilprojekt A3 des SFB 1604 ›Produktion von Migration‹ und führt über Eugene und Corvallis nach Salem und Portland. Sie ist Teil meiner Arbeit über die Figur des ›guest worker‹ und ihre Herkunft aus dem deutschen ›Gastarbeiter‹. Wie diese Figur im amerikanischen Einwanderungsdiskurs hergestellt wurde, steht in ›Inventing the Guestworker‹, dem Buch, das Julie Weise und ich derzeit in den Druck begleiten. Hier suche ich, was aus dieser Figur im Willamette Valley geworden ist.
Vorgeschichten
Die Wurzeln meiner Forschungsfrage reichen weit zurück. Ein Teil der Forschung datiert ›Gastarbeiter‹ auf die NS-Zeit, ein anderer auf die Anwerbeabkommen der Bundesrepublik. Beides ist zu spät. Geprägt hat den Begriff Max Weber, in der ›Wirtschaftsethik der Weltreligionen‹, geschrieben im Ersten Weltkrieg und 1916 erschienen. Weber spricht dort von ›Gasthandwerkern‹, von ›Gastvölkern‹ und schließlich von ›Gastarbeitern‹, und er bezeichnete damit Gruppen in Randstellungen im alten Indien und in Palästina. Zwanzig Jahre zuvor, in seiner Untersuchung über die Landarbeit im östlichen Deutschland, hatte er von ›Wanderarbeitern‹ gesprochen. Warum er die Figur wechselte, ist offen (Rass 2023: 11).
Warum ›Gast‹ und nicht ›Fremd‹? Im juristischen Deutsch des 19. Jahrhunderts standen beide Wörter oft nebeneinander. In den Schriften zum Fremdenrecht trug ›Gast‹ jedoch zweierlei zugleich: die Befristung des Aufenthalts und die Pflicht der ›Gastgeber‹, die Ankommenden schonend zu behandeln. Diese Doppelung hat der Begriff nie verloren, und sie erklärt einen Teil seiner Anziehungskraft (Jordans 1838: 291; Rass 2023: 12).
Benannt wird damit von Anfang an keine Herkunft, sondern eine Stellung: von außen gekommen, auf Zeit geduldet, für gering geachtete Arbeit vorgesehen, ohne Aussicht auf Zugehörigkeit (Rass 2023: 12). Deshalb lässt sich das Wort verschieben. Die NS-Propaganda zum ›Ausländereinsatz‹ macht es zum Standardvokabular, die Bundesrepublik nimmt es zwei Jahrzehnte später auf, seit den 1960er Jahren wandert es als Lehnwort in rund dreißig Sprachen. Ein Ausdruck, der eine exkludierende soziale Ordnung produziert, lässt sich überallhin mitnehmen. Auch die 50.000 Menschen aus Mexiko, die nach dem Reagan-Plan von 1981 jährlich in die USA kommen sollten, waren für eine solche Kategorisierung vorgesehen: der gerade aus Deutschland importierte Begriff ›Gastarbeiter‹ sollte als eine neue Bezeichnung dienen, um zu signalisieren, dass es für diese Immigranten keine Bleibe- oder Zugehörigkeitsperspektive geben sollte.
Diese transnationale Genealogie und ihre historische Semantik zu rekonstruieren, ist seit Jahren ein wichtiger Teil meiner Forschung; wie aus ›Gastarbeiter‹ im amerikanischen Einwanderungsdiskurs ›guest worker‹ wurde, steht in meinem Working Paper von 2023.
Daneben läuft eine zweite Linie, die nicht das Wort betrifft, sondern ein Instrument. In ›Institutionalisierungsprozesse auf einem internationalen Arbeitsmarkt‹ (2010) ging es nicht um eine Figur der Migration, sondern um einen Vertragstyp, der solche Figuren sie den ›Gastarbeiter‹ brauchte und koproduzierte – ohne das je selbst in den Vertragstexten klar zu benennen: die bilateralen Wanderungsverträge, mit denen europäische Staaten zwischen 1919 und 1974 die internationale Mobilisierung von Arbeitskraft regelten. Die Frage war, wie eine solche Institution mit eigener Logik entsteht, und wie wie über lange Zeiträume hinweg wirkt. Gemeinsam mit Julie Weise habe ich diese Linie über den Atlantik verlängert. ›Migrating Concepts‹ führt die transatlantischen Ursprünge des Bracero-Programms bis in die zwischenstaatliche Vertragspraxis der Zwischenkriegszeit zurück (Weise/Rass 2024). Es wandert also nicht nur der Name, sondern auch das Instrument. Beide bewegen sich aber nicht im selben Takt und erfahren eine eigene Translation.
Diese Linien lassen sich zunächst aus Akten von Regierungen, Ministerien und Kommissionen rekonstruieren. Solche Akten zeigen, wie eine Figur von oben hergestellt wird. Was mit der Figur geschieht, sobald sie in einer Agrarregion ankommt und dort in Gewerkschaftsbüros, Beratungsstellen und Redaktionen aufgegriffen wird, steht in diesen Akten nicht. Nach diesen Prozessen suche ich auf dieser Archivreise.
Die PCUN Records in Eugene
Die Special Collections and University Archives der University of Oregon verwahren die Überlieferung von PCUN, Pineros y Campesinos Unidos del Noroeste, der Gewerkschaft der Landarbeiter:innen aus Woodburn. ‘Coll 335’ umfasst 79,5 laufende Fuß in 58 Containern, Laufzeit 1952 bis 2012.
Diese 79,5 Fuß Aktenmaterial sind ein Ergebnis und kein Ausgangspunkt. 1999 ordnen PCUN-Beschäftigte, Studierende der University of Oregon und die Anthropologin Lynn Stephen das Archiv der Gewerkschaft in Woodburn. Anlass war damals ein Buchprojekt, für das auch vierzehn Interviews entstehen. Elf Jahre später, im Dezember 2010, fährt eine Delegation der SCUA nach Woodburn und nimmt auf, was dort an Dokumenten liegt: rund 240 laufende Fuß, Aktenordner, Audiokassetten, Videobänder, Fotografien und Negative, Plakate, Ephemera. Am 6. Juni 2011 unterzeichneten der Präsident der Universität, Richard Lariviere, und der Präsident von PCUN, Ramón Ramírez, in der Knight Library einen Deed of Gift.

Wie werden aus 240 Fuß Material rund 80 Fuß Archivalien? Die Erwerbungsgeschichte, die zwei der Beteiligten 2014 publiziert haben, macht den Prozess transparent. Die Gewerkschaft hatte Gründe, Unterlagen zurückzuhalten: Notizen aus Tarifverhandlungen, Strategiesitzungen, alles, was den Aufenthaltsstatus von Mitgliedern berührt. Bis der Bestand benutzbar wurde, dauert es noch einmal drei Jahre. Anfang 2013 existiert dann ein unveröffentlichtes Inventar. Im September 2013 begann Sonia de la Cruz ein neunmonatiges Fellowship und erstellte ein zweisprachiges Findmittel. Am 7. Mai 2014 öffnet der Bestand mit einem Open House, im selben Lesesaal, in dem ich diese Woche sitze.
Was ich heute lese, ist kein ungefiltertes Abbild der Gewerkschaftsgeschichte. Es ist das Ergebnis einer Kette von Entscheidungen: was 1999 geordnet wurde, was 2010 aufgenommen, was 2011 übergeben, was zurückbehalten, was 2014 erschlossen wurde. Für ein Projekt über die Produktion von Kategorien ist das selbst schon Teil des Befundes.
Das Material
Dreizehn Kartons konnte ich in den ersten Tagen durcharbeiten. Der eine Teil sind Sachakten: Immigration und Farm Labor in Box 1 und 2, H-2A-Unterlagen von 1980 bis 1998, eine Mappe zum Bracero-Programm, die Kampagnenakten gegen den Smith-Wyden-Entwurf von 1998. In Box 54 liegen die Akten zur Gegnerschaft gegen H-2A von 1980 bis 2002, in Box 55 die Mappe gegen den Smith-Graham-Entwurf von 1999, in Box 8 ein Zeitungsartikel von 2004 über ein ›nuevo programa bracero‹.

Der andere Teil ist ergiebiger. Box 3 der PCUN Sammlung enthält die Korrespondenz von 1977 bis 2002, Box 10 Plakate und Flugblätter, Box 13 die Bewegungspresse. Die Kartons 16, 18 und 41 sind Fotoserien von Demonstrationen zwischen 1977 und 1998. Dazu ein Karton aus den John Little Papers mit Unterlagen des Colegio César Chávez und Akten der Valley Migrant League. Kampagnensprache steht selten in Sachakten. Sie steht in Newslettern, auf Flugblättern und auf Schildern.
Ein Fundstück aus 1981: Die Gleichsetzung im Typoskript
In Box 54 liegt eine Mappe mit Unterlagen der Oregon Coalition Against the Reagan Immigration and Refugee Plan, Laufzeit 1981 bis 1982. Darin ein zweiseitiges Typoskript ohne Tagesdatum, „Summary and Analysis of the Reagan Plan”, mit einem Postfach in Portland und einer Telefonnummer in Woodburn. Das Papier geht Punkt für Punkt das Einwanderungsprogramm durch, das die Regierung Reagan am 30. Juli 1981 vorgestellt hatte. Begründet hatte sie es mit dem Satz „we have lost control of our borders”. Hinter jedem Punkt des Papiers steht ein Absatz „Analysis”.
Punkt eins lautet:
„Creation of an ″experimental guest worker program″ to bring 50,000 Mexicans to the U.S. each year. Workers could not bring their families and would be ineligible for social services.”
Die Analyse dazu:
„Reagan seeks to revive the ″Bracero″ program which had been terminated in 1964. During its twenty-two year existence, the Bracero Program created slave-like conditions for ″guest workers″, depressed farmworker wages and was used to break strikes.”
Auffällig ist der Umgang mit dem Wort. „Experimental guest worker program” wird in Anführungszeichen aus der Regierungssprache übernommen, nicht übersetzt und nicht erläutert. Im Analyseabsatz kommt der Ausdruck wieder, immer noch in Anführungszeichen, jetzt als Bezeichnung für die Braceros der Jahre 1942 bis 1964. Die Gleichsetzung wird nicht behauptet. Sie wird über die Zeichensetzung vollzogen: ein fremdes Wort, gesetzt von der Gegenseite, das die Koalition mitführt, um es zu entkräften.
Was das Papier zurückweist, ist aus demselben Jahr in einem Anhörungsprotokoll nachzulesen. In den gemeinsamen Anhörungen der Einwanderungsunterausschüsse von Senat und Repräsentantenhaus im Mai 1981 hält Senator Alan K. Simpson aus Wyoming der Vertretung der AFL-CIO entgegen, er komme
„from an area of the Nation where the bracero program was used and the very term is offensive to the Hispanic people, the term ›bracero‹. That is why we use terms like guest workers” (Committee on the Judiciary 1981a: 91; Rass 2023: 43).
Simpson bringt im Jahr darauf gemeinsam mit dem Abgeordneten Romano Mazzoli den Gesetzentwurf ein, gegen den die PCUN bis 1986 kämpfen wird. Hier begründet er die Wortwahl als Rücksichtnahme: ›guest worker‹ ist der Ausdruck, der niemanden kränkt. Genau diese scheinbare Rücksichtnahme, die tatsächlich einer rassifizierenden und exkuldierenden Figur nur einen neuen Figurenbegriff mit gleicher Funktionalität verschaffen soll, verweigert das Papier aus Box 54. Es nimmt das neue Wort und legt es auf das alte Programm zurück.
Ein Fundstück aus 1997: Die Gleichsetzung auf dem Plakat
Sechzehn Jahre später steht dieselbe Gleichung auf Pappschildern. Box 41, Folder 37 enthält Aufnahmen einer Demonstration vor dem Jackson County Justice Building in Medford. Das Datum, der 20. September 1997, steht im Findmittel und als Aufdruck der Kamera auf den Bildern. Anlass war H.R. 2377, der Temporary Agricultural Worker Act of 1997, eingebracht von Bob Smith.
Auf den Schildern steht, englisch und spanisch nebeneinander:
„GUEST Worker IS Legalized Slavery” „NO BRACERO Program HR 2377 IS RACIST” „ABAJO CON HR 2377″ „SOMOS MEXICANOS EXIGIMOS RESPET[O]”
Zwei Nationalflaggen sind nebeneinander aufgespannt, die mexikanische und die US-amerikanische, eine Person hält ein Bild der Virgen de Guadalupe hoch, in der ersten Reihe stehen Kinder und ältere Frauen. Medford liegt im Rogue Valley, weit im Süden des Bundesstaates. Auch das gehört zum Befund, denn die Auseinandersetzung ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf die Anbauregion um Woodburn beschränkt. 1981 stand die Gleichsetzung in einem Typoskript. 1997 machen die Betroffenen den Kategorisierungsversuch der Politik auf ihren Picketing-Signs öffentlich!
Das Korpus
Die Aufnahmen aus dem Lesesaal werden Teil eines größeren Korpus: Texterkennung, Begriffsmatrix, Auszählung nach Bild, danach Konkordanzen und, soweit das Material trägt, Kollokationen. Das Verfahren stammt aus Teilprojekt A3, wo knapp sechstausend deutschsprachige Fachtexte zu Migration, Diversität und Bildung aus den Jahren 1960 bis 2010 auf drei Ebenen gelesen werden, nach Struktur, nach Inhalt und nach Bedeutung (Celikten u. a. 2026, forthcoming). Der Grundsatz gilt für die Kartons in Eugene wie für die Bibliographien in Osnabrück: Kategorien in prozessgenerierten Daten spiegeln die Verhältnisse nicht, sie bringen sie hervor. Gezählt wird deshalb, welche Kategorie in welcher Dichte und mit welchen Bedeutungszuschreibungen im Umlauf war. Dass ich die Kartons nach genau diesen Kategorien bestellt habe, gehört zu diesem Befund und arbeitet nicht gegen ihn – dies zu reflektieren gehört zu unserer Arbeit im SFB 1604.
Ein Befund zeichnet sich bereits ab. ›Bracero‹ steht in 166 Aufnahmen, ›guest worker‹ in 142, ›campesino‹ in 138. ›Trabajadores huéspedes‹ steht in vier. In der spanischsprachigen Teilmenge verhält sich die Selbstbezeichnung zur Übersetzung wie 66 zu 4. Diese Funde zu interpretieren wird der nächste Schritt des Projekts nach meiner Rückkehr nach Osnabrück.
El Foro, Mai 1980: die Herkunft wird mitgeliefert
Der Fund, der die beiden Fundstücke zusammenführt, ist eine Zeitung. In Serie 5 liegt El Foro vom Mai 1980, darin ein Artikel von John Alvarez über das ›guest worker‹-Programm und die Frage, wem es dient. Der Text nennt den spanischen Ausdruck beim Namen:
„El término trabajador huesped es netamente un eufemismo para ‘trabajador temporal’, puesto que estos trabajadores son destinados a la larga, a regresar a su país de origen.”
Die Herkunft liefert er gleich mit, in der englischen Parallelfassung:
„The term ‘guest worker’ comes from immigrant labor programs in Western Europe where the governments of West Germany, France, Switzerland, Holland, England, Sweden and several other countries in the post-World War II period, organized programs to import millions of workers…”
Das ist im Mai 1980 gedruckt. Dieselbe Herkunft wird zur selben Zeit in Washington, D.C. benannt, nur ohne Kritik. In einem Bericht des Justizausschusses von 1980 heißt es, ›guestworker‹ sei „a literal translation of the German word Gastarbeiter”, und der Ausdruck betone, dass ausländische Arbeitskräfte „temporary ›guests‹” seien (Committee on the Judiciary 1980a: 84; Rass 2023: 39). Im April desselben Jahres schlägt der neue amerikanische Botschafter in Mexiko, Julian Nava, ein Programm vor, ausdrücklich „similar to those currently operating in Europe” (Del Olmo 1980: 21; Rass 2023: 40). Neu ist die Gegenrede aus den Akten der PCUN.
Die Figur trifft auf Organisierende, die wissen, woher sie kommt und welche social facts sie etablieren soll.
Wie ein Archiv entsteht
Heute treffe ich Dr. Lynn Stephen. Sie ist Philip H. Knight Chair und Professorin für Anthropologie an der University of Oregon und hat 2012 gemeinsam mit PCUN die Geschichte der Organisation erarbeitet. Die Transkripte der Interviews gingen vor der Niederschrift an die Interviewten zurück, und die Gewerkschaft hat den Text geprüft und mehrfach überarbeitet. In ihrer Darstellung läuft die Kampagne der frühen 1980er Jahre nicht unter ›guest worker‹, sondern unter der Losung „Stop Reagan’s Bracero Program”.
Das ist kein Detail. Es spricht dafür, dass die Bewegung den Begriff nie übernommen, sondern durchgehend durch einen anderen ersetzt hat, der eine Erinnerung aufruft, statt eine Kategorie zu setzen. Sollte hier ein eupemistisches Überschreiben verhindert werden? Ob das eine bewusste Entscheidung war, wer sie traf und ob sie je in Frage stand, steht nicht in den Akten.

Was 1999 in Woodburn geordnet wurde, hat mitbestimmt, was 2010 erfassbar war und 2011 übergeben werden konnte, was sich heute im Archiv findet – die Überlieferungsbildung war in diesem Fall ein komplexer und sensibler Prozess. Die Bewertung fand nicht erst im Magazin statt, sondern elf Jahre davor, in den Räumen einer Gewerkschaft, mit denjenigen, die die übergebenen Akten betreffen und unter Beteiligung einer Forscherin. Eine wichtige Frage ist, die mich im Rahmen eines aktuellen Beuchprojekts beschäftigt ist, wie in den USA solche Sammlungen erschlossen, gesichert und archiviert werden, und wie dabei die Interessen und Rechte der Depositgebenden respektiert werden.
Weiter nach Corvallis
Am Dienstag und Mittwoch geht es für zwei Tage nach Corvallis, an die Oregon State University, in das Special Collections and Archives Research Center. Dort liegen die Akten des Extension Service mit den Unterlagen zur Valley Migrant League und zu den Migrant Programs der 1960er und 1970er Jahre, dazu Jahresberichte einzelner Landkreise aus den 1940er Jahren zum Emergency Farm Labor Program. Der Katalog in Corvallis kennt weder ›guest worker‹ noch ›H-2A‹, kein einziger Treffer. Genau deshalb fahre ich hin. Dort liegt die Erfahrungsschicht, auf die sich die Auseinandersetzungen der 1980er und 1990er Jahre berufen konnten.
Literatur
Celikten, Ahmet/Hoops, Maik/Rass, Christoph/Yildirim, Lale (2026): Reflecting on Process-Generated Data and Categories of Practice. Migration Research as Its Own Object [im Erscheinen; Verfassende in alphabetischer Reihenfolge].
Committee on the Judiciary (1980a): Temporary Worker Programs, Background and Issues. A Report. Washington: U.S. Government Printing Office.
Committee on the Judiciary (1981a): Final Report of the Select Commission on Immigration and Refugee Policy. Joint Hearings before the Subcommittee on Immigration and Refugee Policy of the Senate Committee on the Judiciary and Subcommittee on Immigration, Refugees, and International Law of the House Committee on the Judiciary, Ninety-Seventh Congress. Washington: U.S. Government Printing Office.
Del Olmo, Frank (1980): Nava Foresees Mexican ›Guest Worker‹ Program. In: Los Angeles Times, 4. April.
Jordans, Sylvester (1838): Gastrecht (Fremdenrecht). In: von Rotteck, Carl/Welcker, Karl Theodor (Hg.): Das Staats-Lexikon. Encyklopädie der sämmtlichen Staatswissenschaften für alle Stände. Leipzig: Brockhaus.
Rass, Christoph (2010): Institutionalisierungsprozesse auf einem internationalen Arbeitsmarkt. Bilaterale Wanderungsverträge in Europa zwischen 1919 und 1974. Paderborn: Schöningh.
Rass, Christoph (2023): ›Gastarbeiter‹ – ›Guest Worker‹. Translating a Keyword in Migration Politics. IMIS Working Paper 17. Osnabrück: IMIS.
Stephen, Lynn (2012): The Story of PCUN and the Farmworker Movement in Oregon. Eugene: CLLAS, University of Oregon.
Weise, Julie/Rass, Christoph (2024): Migrating Concepts. The Transatlantic Origins of the Bracero Program, 1919–42. In: American Historical Review, 129.
Woken, David/de la Cruz, Sonia/Kays, Stephanie (2014): Latino History Is Oregon History. Preserving Oregon’s Latino Heritage through the Pineros y Campesinos Unidos del Noroeste Archive. In: Who Are We Really? Papers of the Fifty-Ninth Annual Meeting of SALALM, S. 58–70.
Fortsetzung folgt in Willamette Depesche #2.
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Christoph Rass (7. August 2026). Willamette Depesche #1 | Die Ankunft einer Figur. ›Guest worker‹ und ›bracero‹ in den PCUN Records, 1981 bis 1997. NGHM@UOS. Abgerufen am 12. September 2026 von https://doi.org/10.58079/16nn9
2 Gedanken zu „Willamette Depesche #1 | Die Ankunft einer Figur. ›Guest worker‹ und ›bracero‹ in den PCUN Records, 1981 bis 1997.“